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Bibliothek des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums
& Kunstgymnasiums

Tschurtschenthalerpark 1
39031 Bruneck
Tel.: 0474 555167
E-Mail: Paulina.Moser@schule.suedtirol.it

Öffnungszeiten

Montag  08:40 - 10:25 Uhr
DI - DO   07:30 - 12:30 Uhr | 14:00 - 17:00 Uhr
Freitag  
07:30 - 12:30 Uhr | 14:00 - 16:00 Uhr

„?...zurückgestellt...?“         

Bild und Text von Katharina Julia Hasler

„Was bleibt wenn du gehst? Wirst du mich noch lieben? Werden die Menschen mich so sehen können, wie du mich gesehen hast?

In dir habe ich Hoffnung, Liebe und Zuneigung geschöpft. Warum hast du mich verlassen?

Du hast mir das gegeben, was ich bei anderen schon immer gesucht habe. Meinen ganzen Körper habe ich dir überlassen, sogar die Kleidung ließ ich für dich fallen. Unsere Liebe ging nicht lange. Sie war sehr intensiv, vielleicht zu intensiv für meinen Geschmack.

Du hast mich wie einen König behandelt, obwohl ich gar keiner bin. Und jetzt, was soll ich machen? Fünf Jahre fühlte ich mich verlassen, ganz staubig wurde ich. Doch als du mich in deinen warmen Händen hieltest, schöpfte ich neuen Lebensmut.

Du hast mich zu dir nach Hause getragen. Wir haben zwei schönen Tage verbracht, du hast mich regelrecht verschlungen. Doch dann gabst du mich wieder zurück und ich war erneut alleine. Jetzt liege ich hier, ganz einsam auf einem Tisch und warte, dass mich jemand wieder in die Hände nimmt und verschlingt.“

 

"Belesenheit ist eine Provokation!",

so lautet der Titel eines Essays von Konrad Paul Liessmann, der in der österreichischen Tageszeitung "Der Standard" erschienen ist. Dabei handelt es sich um einen Vorabdruck aus seinem neuen Buch "Bildung als Provokation". Nachstehend zwei Auszüge aus dem Essay:

Die Provokation literarischer Bildung besteht nicht zuletzt in der persönlichkeitsverändernden Kraft der Literatur, die unmerklich vonstattengeht, keinen Zielvorstellungen folgt, nicht operationalisierbar und deshalb auch nicht kontrollierbar und prüfbar ist. Dass es eine Form der Bildung gibt, die sich dem Zugriff der qualitätssichernden Behörden entzieht, weil sie sich aus einer informellen Beziehung zwischen Schüler und Lehrer entspinnen mag, kratzt an all jenen Quantifizierungs- und Messbarkeitschimären, ohne die die gegenwärtige Bildungsforschung ebenso wenig auszukommen glaubt wie die Bildungsorganisation.

 

Literatur aber hat eine Gestalt. Sie erscheint in der Form des Buches, Lesen als avancierte kulturelle Praxis ist ohne das Buch nicht denkbar (...). Die Auseinandersetzung mit einem Buch lässt sich auch nicht durch eine rasche Internetrecherche substituieren. Belesenheit ist auch deshalb eine Provokation, weil sie (...) quer steht zur Ideologie der raschen Verfügbarkeit aller Informationen. Das Interesse für Literatur wird geweckt, wenn man im richtigen Moment das richtige Buch in die Hand gedrückt bekommt und sich dadurch die Chance eröffnet, zu einem Leser zu werden.

Konrad Paul Liessmann: Belesenheit ist eine Provokation. In: Der Standard, 16.09.2017.

 

Sommerzeit - Entschlackungszeit!

Auch die Bibliothek trennt sich in dieser Zeit von Ballast und macht Platz für Neues. Deswegen ist in den Sommermonaten das Bücherbuffet im Foyer der Schule stets gut bestückt. Nimm mit - oder werde auch du Bücher und Zeitschriften los: Geben und/oder Nehmen lautet die Devise!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei uns zu Gast: Toni Bernhart

Am 24.05.2018 hielt Toni Bernhart eine Lesung für 140 SchülerInnen der 4.und 5. Klassen unserer Schule in der Aula. Er las Auszüge aus seinem Stück „Aeneis. Nach Vergil“, das, ergänzt durch seine Ausführungen, ein zusammenhängendes gut verständliches Gesamtbild entstehen ließen. Die SchülerInnen waren an den Personen des Werks, an der Entstehung des Stücks und am Schreibprozess, der hinter dem Werk steht, interessiert; sie fragten unter anderem nach, wie der Autor zu seinen Ideen finde und wie sehr es schmerze, wenn Stücke für eine Aufführung verändert würden. Gegen Ende der 2 stündigen Lesung las der gebürtige Vinschger den Beginn des Stücks „Gschmugglt weart nicht mea“. Dabei lauschten die pusterer SchülerInnen gespannt dem Vinschger Dialekt und konnten wahrscheinlich noch besser verstehen, was Toni Bernhart damit meinte, wenn er sagte, Dialog und Sprache müssten für ihn mit Klang und Rhythmus zu tun haben, damit er damit wirklich zufrieden sei. Das Publikum spürte, dass Toni Bernhart ein Autor ist, der sich in der Begegnung mit SchülerInnen wohl fühlt, dass er sich bei der Beantwortung der Fragen sehr offen zeigt und gerne einen Einblick in seine Welt als Autor gibt. Es war eine Begegnung der besonderen Art.

Wir bedanken uns herzlich beim Amt für Kultur für die Ermöglichung und Finanzierung dieser Veranstaltung!

 

Abschluss des Lesewettbewerbs oder 93 Gurfl

Lesen ist Abenteuer im Kopf. Viele LeserInnen unserer Schule ließen sich im heurigen Schuljahr auf dieses Abenteuer ein. Einige dieser treuen LeserInnen gewannen dadurch nicht nur eine neue Geschichte, sondern auch einen Preis dafür, dass sie viel gelesen hatten: Sie hatten am Lesewettbewerb teilgenommen. Wer mindestens drei Fragebögen richtig beantwortet hatte, wurde in die Wertung aufgenommen. Insgesamt wurden 93 Fragebögen abgegeben und entsprechend 93 Murmeln (auch bekannt als: „Gruzzla“, „Teächtla“, „Gurfl“, „Tottschiessa“, „Specker“, „sciesciures“, „sciéssores“, „Spicker“) in einem Glas gesammelt, um die Anzahl zu veranschaulichen.

Am 15.5.2018 wurde der Lesewettbewerb mit einer Feier abgeschlossen. 7 Teilnehmerinnen wurden prämiert und durften einen Preis in Empfang nehmen: Andrea Michaela Hellweger 5aM (1. Platz); Franziska Aufderklamm, Sarah Oberlechner 2cS, Annalena Pallhuber 2eS (2. Platz, ex aequo); Lea Steinwandter 2cS (3. Platz); Katharina Zimmerhofer 2cS, Katharina Stoll 3bS (4. Platz ex aequo).

Herzlichen Glückwunsch!

 

  

 

                              

 

 

Staatsanwalt Axel Bisignano bei uns zu Gast

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Living Books konnten wir Staatsanwalt Axel Bisignano als „lebendes Buch“ gewinnen und am Dienstag, 17. April 2018 bei uns begrüßen. Trotz seines vollen Terminkalenders hat er sich die Zeit genommen, den SchülerInnen der Klassen 4aK, 4aS und 5cS seinen vielseitigen, verantwortungsvollen, abenteuerlichen wie auch seltenen Beruf näher zu bringen. Zur Sprache kamen dabei u.a. die Beweggründe für seine Berufswahl, Zuständigkeiten eines Staatsanwaltes und wichtige persönliche Fähigkeiten in Zusammenhang mit der Ausübung dieses Amtes.

Vielleicht möchte nun ja der eine oder die andere ZuhörerIn nach der Matura eine juristische Laufbahn einschlagen?

 

 

„Heint nimm i mir doweil, heint les i a Buich“,

das war für viele SchülerInnen der 1. Klassen nicht mehr nur ein leerer Vorsatz, nachdem sie an der Präsentation von neuen Jugendbüchern der Stadtbibliothekarinnen teilgenommen hatten.

Am 28.2.2018 und am 8.3.2018 machten Michaela Grüner und Sonja Brunner mit ihren Geschichten aus zahlreichen Jugendbüchern die HörerInnen auf eine besondere Art neugierig und vermittelten mit ihren spannenden Erzählungen das Gefühl, dass Jugendliche genau diese Geschichten brauchten, damit in ihnen der Lesefrühling erwache. Die Bibliothekarinnen hatten einen vollen Koffer mit Büchern dabei und trafen in den 50 Minuten der Präsentation, die für 5 erste Klassen in der Außenstelle und für 2 erste Klassen in der Schulbibliothek stattfand, eine geschickte Auswahl, begleitet mit Sätzen wie: „Dieses Buch hätte ich gebraucht, als ich 15 Jahre alt war, genau so eine Geschichte hätte ich verschlungen, aber ich habe mich auch jetzt beim Lesen amüsiert, ihr werdet nicht enttäuscht werden, lest selbst!“

Und die SchülerInnen lesen selbst, das ist eine Tatsache: Einige der vorgestellten Bücher sind erst wieder nach einer gewissen Ausleihfrist verfügbar.

 

Buch im Bild

In der Bibliothek sind zur Zeit einige Buchbilder von SchülerInnen der Klasse 2bS ausgestellt. Die SchülerInnen hatten die Aufgabe, ein Buch zu präsentieren und dessen Inhalt bildnerisch darzustellen. Einige SchülerInnen waren besonders kreativ und haben keinen Aufwand gescheut; die Bibliothek bedankt sich für die Leihgaben. 

 

 

Klein, aber oho!

Die Klasse 2cS hat zu ausgewählten Büchern "Minibücher" mit inhaltlichen Informationen und einer persönlichen Kritik gebastelt. Die Minibücher sind zur Zeit im Eingangsbereich unserer Schule ausgestellt; die zugehörigen Bücher gibt's in unserer Schulbibliothek!

 

 

Lesecafé & Buchbilder

Die Klasse 3 CS organisierte im Fach Deutsch ein Lesecafé. Bei Kaffee und Kuchen stellten die Schülerinnen auf möglichst kreative und spannende Weise ihre Lieblingsbücher vor. Im Mittelpunkt jeder Buchvorstellung stand ein selbst gestaltetes Buchbild, das den anderen den Inhalt des Romans anschaulich machen sollte.

Einige dieser Arbeiten können in der Bibliothek bewundert werden und laden zum Lesen ein! 

 

 

Jugenbuchpräsentationen für die zweiten Klassen

Seit Mitte Dezember 2017 präsentiert Elisabeth Gasteiger in der Bibliothek ausgewählte Jugendliteratur für unsere zweiten Klassen. Es sind Jugendbücher, die sie selbst gelesen hat und die ihr nachdrücklich in Erinnerung geblieben sind - sei es, weil sie ein berührendes Thema behandeln, sei es, weil sie sprachlich hervorstechen oder weil sie - ganz einfach - gut unterhalten. Alle vorgestellten Bücher sind in der Bibliothek verfügbar und können nach der letzten Jugendbuchvorstellung am 25. Jänner 2018 ausgeliehen werden.

>>Bücherliste

 

 

Sr. Anna Elisabeth Rifeser am 14. Dezember bei uns zu Gast

Die Aktion "LivingBooks" hat sich zum Ziel gesetzt, Persönlichkeiten mit interessanten Berufen, außergewöhnlichen Lebensläufen und Interessen oder besonderem Engagement in unsere Schulbibliothek einzuladen. Im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe besucht uns auch heuer wieder die Ordensschwester Sr. Anna Elisabeth Rifeser. Sie kommt aus Welsberg und ist nach ihrem Theologiestudium ins Tertiarkloster Brixen eingetreten und hat Pullover und Jeans gegen einen schwarzen Habit getauscht. Sie wird den SchülerInnen der Klassen 2dS und 2aM von ihrem Werdegang, den Beweggründen für ihre Lebensentscheidung und vom Klosterleben erzählen.

       

 

 

Zu Gast: Jugendbuchautor Nils Mohl

Am 3. Oktober war der Hamburger Jugendbuchautor Nils Mohl in unserer Schulbibliothek zu Gast. An der Lesung teilgenommen haben die Klassen 2aK, 2bS und 2cS. Der Autor hat aus seinem preisgekrönten Buch "Es war einmal Indianerland" gelesen, das auch verfilmt worden ist: Der gleichnamige Film läuft in Kürze in den deutschen Kinos an. Einen Vorgeschmack darauf lieferte der Trailer, den der Autor am Ende der Veranstaltung zeigte. Wie bei Autorenbegegnungen üblich, gab es auch Raum für brennende Fragen aus dem Publikum.

Wir bedanken uns bei Nils Mohl fürs Kommen und beim Amt für Bibliotheken und Lesen für die Ermöglichung dieser Lesung!

 

      

Lies und gewinn!

Am Dienstag, 7. November startet unser diesjähriger Lesewettbewerb, zu dem wir alle Mitglieder der Schulgemeinschaft herzlich einladen. Zusätzlich zum Lesevergnügen gibt es Sachpreise sowie verschiedene Einkaufs- und Erlebnisgutscheine zu gewinnen! Weitere Infos gibt's in der Schulbibliothek!